Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt. Friedrich Ladegast (1818-1905) gehört zu den herausragenden Vertretern romantischer Orgelbaukunst im 19. Jahrhundert. In seiner 1847 gegründeten Werkstatt in Weißenfels entstanden in sechs Jahrzehnten rund 200 Instrumente, deren ausgezeichnete Fertigungsqualität und überwältigende Klangschönheit die Zeitgenossen - allen voran Franz Liszt - begeisterte. Von Ladegasts heute noch erhaltenen Orgeln stehen die weitaus meisten und auch die bedeutendsten im Kerngebiet seiner Tätigkeit, im Süden des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Das Buch, Orgelführer, Werkstattgeschichte und Orgelinventar in einem, stellt die Instrumente in Wort und Bild vor, darunter zahlreiche bislang unpublizierte und gänzlich unbekannte sowie die wichtigsten in jüngerer Vergangenheit zerstörten Orgeln des Meisters.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.12.2005
Michael Gassmann zeigt sich von dieser Monografie zu Orgeln von Friedrich und Oskar Ladegast in Sachsen-Anhalt sehr angetan, die seit der Wiedervereinigung "Kultobjekte" geworden sind, wie der Rezensent weiß. Er lobt den Band, der neben der Werkstattgeschichte alle bekannten Ladegast-Orgeln in Wort und Bild beschreibt, wobei auch "nicht erhaltene" Orgeln und solche außerhalb von Sachsen-Anhalt aufgeführt werden, als "lesenswert". Dabei zeigt er sich nicht zuletzt auch von der "Eleganz" der Ausführungen Brülls' beeindruckt.
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