Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 12.05.2003
Werner Bührer bespricht zwei Bücher, die seiner Ansicht nach deutlich machen, dass es immer noch keine Entwarnung vor der "Gefahr von Recht" geben kann. Holger Bredels Buch, das sich ausschließlich mit den Skinheads befasst, bleibe, wie der Rezensent kritisch bemerkt, die Antwort auf die Titelfrage letztlich "schuldig". Während Bührer an den Abschnitten über die Skins in der BRD und die DDR sowie an seinem Exkurs über den Rechtsradikalismus auszusetzen hat, dass sie lediglich die Forschungsliteratur resümieren, lobt er dafür das "reichhaltiges Anschauungsmaterial", das der Autor über die Zeitschriften, Bands, Musiktexte und Plattenfirmen der Szene zu bieten hat.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Anne Carson: Der bittersüße Eros Aus dem nordamerikanischen Englisch von Christina Dongowski. Es war eine Dichterin, Sappho, die dem Eros das paradoxe Attribut "bittersüß" gab. Dies geschah in der Zeit,…