Aus dem Französischen von Marcel Le Comte. Neben seiner Arbeit an "Tim und Struppi" arbeitete Hergé für einige Zeit an einer Familienserie um ein Geschwisterpaar und seinen Affen, die Abenteuer auf der ganzen Welt erleben. Fünf Alben erschienen von "Jo, Jette und Jocko". Carlsen legt die Abenteuer nun wieder neu auf. Im Mittelpunkt der ersten Geschichte steht ein verrückter Wissenschaftler, ein Unterwasserlabor und eine Roboterarmee.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2016
Gut, Hergés Frühwerk hat sicher noch nicht die "Komplexität" und "Präzision" von Tim und Struppi, meint Christoph Haas. Trotzdem staunt der Kritiker über die überraschende Intensität, mit der der junge Hergé hier bereits die Abenteuer von Jo, Jette und Jocko illustriert. Dank einiger "magischer" Momente sieht der Rezensent über Panels, die dem "Bilderbuch des Kolonialismus" entsprungen scheinen, hinweg.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…