Klappentext

Aus dem Schwedischen von Wolfgang Butt. Ystad, Schweden, 2002: Wallander fühlt sich ausgebrannt. Dass seine Tochter und Kollegin Linda noch bei ihm wohnt, macht seine Laune nicht besser. Von einem Haus im Grünen erhofft er sich Erholung, dann aber findet er dort eine skelettierte Hand, und den Kommissar erwartet ein neuer Fall. Die Frauenleiche, die zu der Hand gehört, wurde schon vor rund sechzig Jahren vergraben. Diese packende neue Wallander-Geschichte ist ein Leckerbissen für Krimi-Leser.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.11.2013

Als Übung in literarischer Askese bzw. Beschränkung auf das Krimi-Notwendige findet Kristina Maidt-Zinke diesen nachgeschobenen Wallander okay. Ein ausgebrannter Kommissar, eine Hand im Blumenbeet, keine großen Verschwörungen oder spannenden politischen Verwicklungen, einfach eine Familientragödie, warum nicht, sagt sich die Rezensentin. Als Kur gegen die Entzugserscheinungen der Wallander-Fangemeinde empfiehlt sie allerdings eher das Nachwort. Darin erläutert Henning Mankell die Entstehung der Figur des Wallander, die Notwendigkeit seines Endes - und, last not least, dass es künftig durchaus noch Geschichten um Linda Wallander geben könnte. Was für eine Nachricht!
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