Heinrich Steinfest

Das himmlische Kind

Roman
Cover: Das himmlische Kind
Droemer Knaur Verlag, München 2012
ISBN 9783426199602
Gebunden, 320 Seiten, 19,99 EUR

Klappentext

Zwei kleine Halbwaisen, durchnässt und verfroren, auf der Suche nach Rettung: In einem abgeschiedenen, winterlichen Wald finden sie eine verlassene Hütte. Es mangelt an allem - kein Essen, kein Strom, keine Heizung, nur ein alter Ofen in der Ecke. Doch die 12-jährige Miriam weiß mit traumwandlerischer Sicherheit, was zu tun ist. Und als Elias krank wird, beginnt sie ihm eine ganz besondere Geschichte zu erzählen. Denn eines ist gewiss: Man kann nicht sterben, wenn man wissen möchte, wie es weitergeht ...

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 18.07.2013

In "Das himmlische Kind" erzählt Heinrich Steinfest eine "moderne Hänsel-und-Gretel-Geschichte", berichtet Meike Fessmann. Eine alleinerziehende Mutter beschließt aus Verzweiflung, Selbstmord zu begehen und ihre Kinder, Miriam und Elias, mit in den Tod zu nehmen. Doch die Kinder können sich retten. Sie fliehen in den Wald und finden Zuflucht in einer kleinen Hütte, wo sie lernen, in der Natur zu überleben, fasst die Rezensentin zusammen. Das besondere an Steinfests Erzählstil ist, wie sehr er sich in diesem Buch auf die Perspektive Miriams einlässt, die, kurz vor dem Erwachsenenalter, zwar in der Lage ist, für sich und ihren Bruder zu sorgen, aber die Welt noch als magisch und beseelt erlebt, erklärt die Rezensentin: als ihr Bruder krank wird, macht sie ihm Wadenwickel und erzählt ihm Geschichten, und sie ist sich sicher, dass es "die Heilkraft des Erzählens" ist, die ihn letztendlich wieder auf die Beine bringt.
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