Diese Aufsatzsammlung enthält zwanzig Beiträge von Hein Kötz, die an ganz unterschiedlichen, zum Teil schwer zugänglichen Stellen veröffentlicht worden sind, aber gerade in ihrer Zusammenschau einen Eindruck seines wissenschaftlichen Stils und seiner Interessenschwerpunkte vermitteln. Die Aufsätze sind in Zuschnitt und Herangehensweise nicht der traditionellen Rechtsdogmatik zuzurechnen, sondern befragen ihren Gegenstand vom rechtsvergleichenden Standpunkt aus auf seine Funktion und Leistungsfähigkeit oder vom rechtsökonomischen Standpunkt aus auf seine Effizienz.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.01.2006
Rundum gelungen findet Rezensent Wolfgang Schuller diesen Band mit kleineren Arbeiten des Juristen Hein Kötz. Die Beobachtungen und Studien des Autors lobt er als "undogmatisch im Sinne von unbefangen", auch weil dieser gelegentlich ein wenig Spott mit Kollegen treibe, die sich allzusehr in "überflüssigen rechtsdogmatischen Anstrengungen" ergingen. Schuller, der Kötz eine Nähe zum englischen Recht attestiert, würdigt Kötz' verdienstvolle Beiträge für das angestrebte gesamteuropäische Zivilrecht und bescheinigt ihm ein Bewusstsein für die historische Dimension dieser Entwicklung. Angetan hat es ihm auch die "elegante, schwerelose Art", in der Kötz seine Gedanken zu Papier bringt.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…