Herausgegeben von Diana Gräfin von Hohenthal und Bergen. Designed von Wilfried Dickhoff. In Das Lächeln des Emigranten erzählt der Künstler und Schriftsteller Haralampi G. Oroschakoff aus seinem Leben. Eine persönliche, in die Geschichte Osteuropas eingebundene Geschichte, eine Erzählung verlorener Identität und damit verbundener Ausgrenzung und prekärer Existenz - die Geschichte einer Kunst des Lebens und die Geschichte eines Lebens für die Kunst.
Julien Reitzenstein liest wehmütig von Grafen an der Côte und Dandys in räudigem Tweed. Haralampi G. Oroschakoffs Autobiografie beamt ihn zurück in eine Zeit, als Adel noch weniger mit Geld als mit guten Manieren und Bildung zu tun hatte. Wenn Oroschakoff im charmanten Plauderton von seiner Jugend zwischen Cannes und Wien und vom Untergang seiner Dynastie erzählt, kundig Milieus seziert und mit Understatement allerhand Namen fallenlässt, bekommt Reitzenstein eine Gesellschafts- und Sittengeschichte, die sich mit den Anmerkungen im Band noch einmal so informativ liest, wie er findet.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…