Herausgegeben von Diana Gräfin von Hohenthal und Bergen. Designed von Wilfried Dickhoff. In Das Lächeln des Emigranten erzählt der Künstler und Schriftsteller Haralampi G. Oroschakoff aus seinem Leben. Eine persönliche, in die Geschichte Osteuropas eingebundene Geschichte, eine Erzählung verlorener Identität und damit verbundener Ausgrenzung und prekärer Existenz - die Geschichte einer Kunst des Lebens und die Geschichte eines Lebens für die Kunst.
Julien Reitzenstein liest wehmütig von Grafen an der Côte und Dandys in räudigem Tweed. Haralampi G. Oroschakoffs Autobiografie beamt ihn zurück in eine Zeit, als Adel noch weniger mit Geld als mit guten Manieren und Bildung zu tun hatte. Wenn Oroschakoff im charmanten Plauderton von seiner Jugend zwischen Cannes und Wien und vom Untergang seiner Dynastie erzählt, kundig Milieus seziert und mit Understatement allerhand Namen fallenlässt, bekommt Reitzenstein eine Gesellschafts- und Sittengeschichte, die sich mit den Anmerkungen im Band noch einmal so informativ liest, wie er findet.
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