Hans Thill

Kühle Religionen

Cover: Kühle Religionen
Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2003
ISBN 9783884232125
Gebunden, 104 Seiten, 17,90 EUR

Klappentext

Der Band versammelt Gedichte der letzten zehn Jahre. Er beginnt mit dem Re und Philippe Soupault gewidmeten Zyklus "Nichts Niemand Nirgends Nie" und endet mit Gedichten "Aus dem Edenkobener Lexikon", die an Freunde gerichtet sind. Diese Klammer umfasst Texte "aus den Kopfquartieren", in denen Fundstücke aus Gegenwart und Vergangenheit mit Witz und poetischem Wagemut festgehalten werden. Hier sind Elegische Gelege und historische Phantasmen ("Ortsveränderung: die Söhne") zu finden, aber auch eine "Theorie der Säfte" oder eine "Lotterbibel".

Im Perlentaucher: Rezension Perlentaucher

In dem neuen Gedichtband "Kühle Religionen" von Hans Thill findet sich ein Gedicht, das hier ganz zitiert sei: "Er ging jetzt klirrend wie auf / Tassen kleidete sich bunt nach Art / der Steppentiere die in seinem Innern / reißaus nahmen / Seine Haut war trockener geworden / knarzte im Schritt. Essend füllte / er seine sandigen Eingeweide / während die Gürtellinie langsam / Richtung Kehlkopf stieg / ging er auseinander in zwei / gleichschwere Teile die sich in der / Mitte eines Längsschnitts trafen...
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