Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.11.1999
Ein Problem der Musikgeschichtsschreibung spricht Wolfgang Schreiber in der Besprechung des Buches seines Frankfurter Kritikerkollegen an: "Es wird nichts mehr vergessen, alles Alte ist gegenwärtig." Einen verbindlichen Kanon gibt es nicht mehr. Umso gelungener erscheint ihm die Gliederung des Materials in Jungheinrichs Buch: Wichtig findet Schreiber zum Beispiel, wie Jungheinrich die "Außeneinflüsse auf die Musik" wie etwa historische Ereignisse, philosophische Theorien und die Entwicklung der Medien kenntlich macht. Auch die Schulbildungen der Neuen Musik, ihre Theorien und ihre Außenseiter fänden bei Jungheinrich eine angemessene Darstellung
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