Hans-Jürgen Jakobs

Das Monopol im 21. Jahrhundert

Wie private Unternehmen und staatliche Konzerne unseren Wohlstand zerstören - Mit zahlreichen vierfarbigen Abbildungen auf der Basis neuester Daten
Cover: Das Monopol im 21. Jahrhundert
Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2022
ISBN 9783421048981
Gebunden, 432 Seiten, 36,00 EUR

Klappentext

Gazprom, Google und der Fluch der Abhängigkeit: Warum Monopole so gefährlich sind. Gazprom, Google, Blackrock, USA, China und Russland: Konzerne und Staaten mit übergroßer Marktmacht greifen tief in unser Leben ein. Der Monopolismus mit seiner Herrschaft über Rohstoffe und Kapital, Energie, Nahrungsmittel und Daten droht den Wettbewerb abzuschaffen. Die Folgen sind weniger Innovation, höhere Preise, aber vor allem wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten. Unser Wohlstand, ja sogar unsere Freiheit sind in Gefahr, wie unsere Abhängigkeit vom russischem Gas aufs Dramatischste belegt. In seinem Buch beschreibt Hans-Jürgen Jakobs diesen gefährlichen Megatrend: Er analysiert die Ursachen, durchleuchtet die Zukunftsmärkte mit ihren Akteuren und gibt einen Ausblick, worauf wir uns wirtschaftlich und politisch einzustellen haben.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.02.2023

Welche Probleme die Siebenmeilenstiefel von Technik und Ökonomie den Wettbewerbshütern machen, schildert Hans-Jürgen Jakobs in seinem Buch eindringlich, lobt Rezensent Tillmann Neuscheler. Der Wirtschaftsjournalist zeige am Beispiel des 1982 eingestampften Zündholzmonopols, dass sich Gesetze zum Schutz einer Marktmacht einfach streichen ließen. Er erkläre aber auch, warum das im Fall von Google, Apple & Co inzwischen nahezu unmöglich sei. Um die damit verbundenen Probleme zu untermauern, habe der ehemalige Chefredakteur des "Handelsblatts" ihn in einem "lesenswerten Streifzug" durch die Oligopole der Welt geführt, lobt Neuscheler. So sehr der Rezensent die Forderung nach strengerer Kontrolle von Unternehmensfusionen unterstützt, so "harsch" findet er Jakobs Kritik an der neoliberalen Politik der 1980er Jahre, die zwar die Macht von Monopolen gestärkt, aber der Wirtschaft auch neue Möglichkeiten eröffnet habe, findet Neuscheler.  

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