Als theologisch gebildeter Satiriker bietet Hans Conrad Zander Wissenswertes in höchst unterhaltsamer Form. So auch in seinem neuen Buch, das ein kulturgeschichtliches Kaleidoskop des Christentums darstellt. In diesen Kabinettstücken stellt er Galileo Galilei als Archetyp des christlichen Märtyrers vor, lässt Charles de Foucauld vom Abenteuer der Religion erzählen, den großen evangelischen Theologen Sören Kierkegaard den Zölibat verteidigen und vieles mehr.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 11.08.2015
Joachim Frank genehmigt sich Hans Conrad Zanders Filets als Hochamt der katholischen Satire und anspruchsvolle Denkstücke in der Tradition Pascals. Den katholischen Spötter Zander hier in seinen besten Texten zu erleben, ist für Frank ein besonderer Genuss, da der Autor weder nicht-konformes Denken scheut noch echtes Wissen aus Geschichte, Theologie und Literatur, um seine LeserInnen vergnüglich über Kölner Reliquien oder die Raffiniertheit des Papstes zu unterrichten, wie Frank erläutert.
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