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Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 2016
ISBN
9783627002305 Gebunden, 256 Seiten, 21,00
EUR
Klappentext
H. C. Buch ist der große Reisende unter den deutschen Schriftstellern. Mit seinem neuen Roman betritt er jedoch unbekanntes Terrain. Zum ersten Mal im literarischen Kosmos von H. C. Buch steht die Familie des Autors im Mittelpunkt: sein Vater, der Diplomat, der Shakespeare und die Bibel im Original las, seine Mutter Rut, die nach einer Kopfoperation zu malen begann und im Frühjahr 1960 Picasso besuchte, sein Großvater, der Ende des 19. Jahrhunderts nach Haiti auswanderte, die Pharmacie Buch gründete und eine Haitianerin heiratete. Doch damit nicht genug, denn "jede Familie birgt ein dunkles Geheimnis, das nicht besprochen, sondern beschwiegen werden soll."
Und so beginnt der Roman nicht ohne Grund an einem der stillsten und kältesten Orte der Welt, mitten in der Antarktis, auf dem Eisbrecher Almirante Irizar.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.08.2016
Cornelius Wüllenkemper staunt über die Leichtigkeit, mit der Hans Christoph Buch allein mit den Möglichkeiten der Sprache, mit seiner Belesenheit und Welterfahrung in seinem neuen autobiografisch gefärbten Roman das Groteske und die Vorläufigkeit der Wirklichkeit erkundet, ohne zu moralisieren. Erinnerungsfetzen werden zu Weltgeschichte, meint der Rezensent, wenn der Autor seinen Abenteuerreisen vom Partykeller in Wetzlar über Bangkok und Russland nach Kambodscha und Haiti unternimmt, sich von Kafka und Karl May inspirieren lässt und in konkreter Sprache subjektive Wahrnehmung, gelehrten Exkurs, Querverweise und seine eigene Familiengeschichte miteinander kombiniert. Dass die Realität nur ein Abklatsch der Literatur sein könnte, ahnt der Rezensent, wenn er Buch liest.
Hans Christoph Buch, geboren 1944, Literaturtheoretiker, Essayist, Publizist und Erzähler, studierte in Berlin Germanistik und Slawistik, lehrte u.a. an den Universitäten von Bremen, San Diego, Essen, New York, Austin, Frankfurt, ...
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