Aus dem Schwedischen von Christel Hildebrandt. Ein Mann und eine Frau. Er sieht sie eines Tages, als der Winter vorbei ist; etwas zögerlich sucht sie ein Kleid in einem Laden aus. Sie gefällt ihm. Sie erwidert seinen Blick. So werden sie - gelenkt von einer unüberwindlichen Choreographie - zu einem Liebespaar. Fahren schließlich gemeinsam zu einem abgelegenen Ferienhaus. Aber warum verschwindet sie immer wieder? Und warum hält er auf einmal ein Messer in der Hand?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.04.2020
Fritz Göttler liest Hakan Nessers ersten Roman von 1988, der nun auf Deutsch vorliegt, mit hochgezogenen Brauen. So viele lose Fäden, so viele Verweise (auf Kafka, Cortazar und Calvino), so wenig Informationen, meint er. Dass der Erzähler schemenhaft bleibt, die Story undurchsichtig, das Ende ein "locked room mystery", verweist den Rezensenten auf Nessers spätere Karriere als Krimiautor. Nur: Die rationale Erklärung bleibt hier aus, warnt Göttler.
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