Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.07.2000
Ulrich M. Schmid lobt das "abgedunkelte Sprachkolorit" Sebestyens, sein vom Ungarischen gefärbtes Deutsch. Es sei hervorragend geeignet die Biografie einer österreichisch-ungarischen Romanfigur zu schildern, die, beginnend mit der kakanischen Dämmerung, durch alle Wirren des 20. Jahrhhunderts gehen muss. Auch der "lexikalische" Teil, in der das Leben des Protagonisten durch Kurztexte und andere Biografien in neues Licht gestellt wird, leuchtet Schmid ein. Und letztlich gefällt ihm angesichts des abgründigen 20. Jahrhunderts sogar, dass der Roman Fragment blieb.
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