136 Abbildungen. Günter Brus, als Mitbegründer des "Wiener Aktionismus" ist ein bedeutender Einzelgänger der Kunstszene und besitzt eine Doppelbegabung für Bild und Wort. Seit den siebziger Jahren entwickelte er ein reiches zeichnerisches und literarisches Werk. Das Buch "Irrwisch", 1971 in einer Auflage von 500 Stück im Kohlkunst-Verlag erschienen und nun im Faksimile wiederaufgelegt, ist die Schlüsselarbeit im Werk von Brus...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.10.2000
Bruno Steiger hat seine Freude an der Wiederauflage von Günter Brus` "Irrwisch" (1970), einer bislang "als bibliophile Rarität gehandelten künstlerischen Konfession". Für Steiger belegt das Buch "erstmals Brus` zeichnerische und schriftstellerische Talente", auch wenn die Texte noch lange nicht an das später erreichte Niveau der Künstlers heranreichen, denn es fehlt noch "eine erkennbare literarische Strategie". Das Buch belege den "Rohzustand" des Potenzials des Künstlers nach seiner Abkehr vom Aktionismus der 1960er Jahre und auch sein Leiden an starren gesellschaftlichen Regeln.
Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…