Februar 1945. Gisela und Ihre Geschwister sind auf der Flucht: Schlesien droht von den Russen überrannt zu werden. Ziel ihrer Reise ist Dresden ...
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 12.05.2005
Gudrun Pausewang hat - zum 16. Geburtstag ihrer Enkeltochter - in ihr neues Buch ein Stück Autobiografie geholt: Sie erzählt von ihrem eigenen 16. Geburtstag, der unter hochdramatischen Umständen stattfand. Und was für eine Dramatik, was für ein Geburtstag, folgt man Reinhard Osteroths Inhaltsangabe: die Familie von Gudrun Pausewang befindet sich auf der Flucht aus Niederschlesien, die hochschwangere Mutter der Erzählerin muss unterwegs mit Wehen ins Krankenhaus und verschwindet somit aus dem Leben ihrer Kinder, die bei einem Fliegeralarm in einem Bunker verschüttet werden. Der Dramatik zum Trotz sei es Pausewang gelungen, betont Reinhard Osteroth, ein "eher leises Buch", eine stille aber überzeugende Erzählung vorzulegen. Die Deutschen als Opfer des Luftkriegs, das sei nicht Pausewangs Anliegen, beugt Osteroth falschen Schlussfolgerungen vor; die Autorin lasse keinen Zweifel daran, wie und warum es zu diesem Luftkrieg kam, den sie und all die anderen Kinder ihrer Generation jedoch auch nicht verantwortet hätten.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,…