Winter 1939. Ziska ist zehn Jahre alt, als sie mit dem Kindertransport ihre Heimatstadt Berlin verlässt. In London findet sie ein neues Zuhause bei einer jüdisch-orthodoxen Familie. Auf Ziska warten eine fremde Familie, eine fremde Sprache, Heimweh, Ungewissheit und bald ein mörderischer Krieg - aber auch das Abenteuer ihres Lebens.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.06.2007
Ein umfangreiches Buch, eine nicht zum ersten Mal erzählte, alles andere als leichtgewichtige Geschichte: und doch bewegend und spannend, urteilt die Rezensentin Maria Frise. Die Heldin des historischen Romans ist das Mädchen Ziska, das als getaufte Jüdin in Neukölln aufwächst und mit knapper Not den Nazis noch in Richtung England entkommt. Dort wird sie, von einer jüdischen Familie aufgenommen, zu deren Glauben sie schließlich auch konvertiert. Anne Voorhoeve erzählt das, so Frise, detailreich und auch "mit missionarischen Untertönen". Sehr gestört hat sich die Rezensentin an beidem offenbar nicht, denn die Dialoge haben Schwung, es fehlt weder an Abenteuern noch an komischen Momenten. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten - wie Voorhoeve daraus aber ein "dramatisches Epos" gemacht hat, das nötigt Frise doch Bewunderung ab.
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