Übersetzt von Jürgen Neubauer. Was wollen wir am meisten? Vergessen Sie die drei Topantworten Sex, Geld und Essen. Was uns wirklich Glücksmomente verschafft, sind Informationen, genauer gesagt: das Neue an Informationen - in allen denkbaren Formen.
Nicht uninteressant scheint Rezensent Robert Misik dieses Buch des amerikanischen Psychiaters und Neurologen Gregory Berns. Dessen These, nur das Neue mache uns glücklich, nimmt er zunächst eher gleichmütig zur Kenntnis. Berns Vorgehen, aus einer Messung der Dopaminströme im Gehirn abzuleiten, wir strebten nach Geld, um uns Neues beschaffen zu können, hält er dann allerdings schon für etwas leichtfertig. Auch kommt ihm das vom Autor ausgebreitete Material reichlich heterogen vor. Generell moniert er dessen Art, unterschiedlichste Phänomene auf eine einfache Erklärung zu reduzieren. Nichtsdestoweniger bescheinigt er dem Verfasser eine Reihe von "interessanten Beobachtungen".
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