EC begeisterte seine Leser mit blutigen, morbiden Horror- und Crime-Comics, die sich durch spontane und ironische Auflösungen auszeichneten. Zugleich leistete man Pionierarbeit mit den ersten lebensechten Kriegscomics, den ersten "echten" Science-Fiction-Geschichten und einer Reihe von Storys über Tabu-Themen wie Rassismus, Bigotterie, Selbstjustiz, Drogensucht, Polizeikorruption und Antisemitismus. Letztlich waren die Inhalte zu edgy und anspruchsvoll, um langfristig zu bestehen - verschiedene Moralwächter der 1950er Jahre waren überzeugt davon, dass die ausgefallenen Inhalte der EC-Comics Jugendkriminalität beförderten. Ca. ein Jahr nach einer umfassenden öffentlichen Untersuchung der Horror- und Crime-Comics verschwanden die bahnbrechenden EC-Heftchen wieder von der Bildfläche.
Mit viel Freude und Interesse liest Rezensent Ralph Trommer Grant Geissmans außergewöhnliches Porträt eines außergewöhnlichen Verlags. Unterhaltsam, spannend und ausführlich erzählt der Autor und Jazz-Musiker darin die Geschichte der EC-Comics - von der Gründung 1945 als erster Verlag für bebilderte Superhelden- und Bibelgeschichten über die ersten großen Erfolge mit Genre-Comics bis zur Einführung des Comic-Codes und der folgenden Beschränkung auf die MAD-Reihe. Dabei werden Comic-Fans und Popkultur-Freunde besondere Freude an dem reichen Bilder-Fundus haben: neben Heft-Auszügen, einer Titelbild-Sammlung und einigen Komplett-Abdrucken, zeigt "The History of EC Comics" auch teilweise unveröffentlichte Skizzen, die mit den fertigen Zeichnungen verglichen werden, so Trommer. Besser hätte man die Geschichte dieses legendären Verlags kaum erzählen können, findet der begeisterte Rezensent.
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