Herausgegeben von Ingrid Becker-Ross-Troeller. In dieser Autobiografie gibt er einen Einblick in mehr als fünfzig Jahre journalistischer Arbeit in Wort und Bild. Seine politische Haltung ist von den Erfahrungen im spanischen Bürgerkrieg geprägt worden. Sein Engagement galt fortan der Analyse der gesellschaftspolitischen Strukturen, die den sozialen Ungerechtigkeiten zu Grunde liegen - ob in den hoch entwickelten Industrienationen oder den Ländern der Dritten Welt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.08.2009
Der Mann war seiner Zeit weit voraus, wenn wir Cornelia Bolesch glauben wollen. Was Gordian Troeller in den 70er und 80er Jahren als Dokumentarfilmer ins deutsche Fernsehen brachte, meint sie, dürfte das heutige Publikum längst nicht mehr so provozierend finden wie damals. Troellers von seiner Frau und Mitarbeiterin herausgegebene und mit Reportageauszügen ergänzte Memoiren kommen als "Flaschenpost" aus der Vergangenheit bei der Rezensentin dennoch gut an. Sie staunt über Troellers Unabhängigkeit und Kompromisslosigkeit im kritischen Umgang mit dem westlichen Imperialismus.
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