In Verbindung mit Dietmar Lieser, unter Mitarbeit von Sabine Brenner, Carola Spies und Franz Steinfort. Der Band stellt eine wichtige Schriftstellervereinigung der Weimarer Republik vor, an der sich exemplarisch die kulturpolitischen Auseinandersetzungen am Vorabend der Nazizeit festmachen lassen - ein interessanter Querschnitt durch die literarisch-kulturelle Situation des Rheinlands vor siebzig Jahren und damit zugleich ein informatives Nachschlagewerk für die rheinische Region.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.05.2003
Der "rh" zeichnende Rezensent zeigt sich äußerst angetan von diesem Band im Lexikonformat, der die kurze Geschichte des Bundes rheinischer Dichter nachzeichnet. 1933, nur sechs Jahre nach seiner Gründung, musste er sich wegen "schikanöser Machenschaften" der Nationalsozialisten auflösen. Detailliert werde in diesem Band die Geschichte des Bundes erforscht. Dankenswerterweise beschränken sich Gertrude Cepl-Kaufmann und ihre Mitarbeiter jedoch nicht allein darauf, schreibt der Rezensent. Vielmehr werde auch auf den historischen Kontext, theoretische literaturgeschichtliche Aspekte, Soziologie und vieles mehr eingegangen. Kurzum: eine "imposante Publikation".
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