Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 08.04.2000
In die Konstellation einer dieser Erzählungen führt Lutz Hagestedt den Leser gleich zu Anfang ein und beschreibt, wie dort ein Amerikarückkehrer in der heimatlichen Schweiz einen pensionierten Pfarrer mit der lustvollen Nacherzählung seiner Morde quält und den Pfarrer mehr und mehr zu eigenen "Gedankenspielen" unmoralischer Art verleitet. Die Erzählungen des Schriftstellers Späth, findet der Rezensent, erinnern an die großen realistischen Erzähler des 19.Jhdts.; seine Sprache und Psychologie erzeugen eine ungeheure Spannung; "meisterhaft, lehrreich und unterhaltend", urteilt Hagestedt.
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