Keynes ist einer der bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Mit seinem Hauptwerk, der "General Theory", löste er die "keynesianische Revolution" aus, indem er das Instrument der Nachfragesteuerung konzipierte, um ein hohes Beschäftigungsniveau zu sichern. Im Zentrum seines Denkens steht die Frage der Domestizierung des Kapitalismus. Daran scheiden sich bis heute die Geister - im Zeitalter der Globalisierung erlebt Keynes' "politische Ökonomie" eine Renaissance.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.02.2003
Es ist, Stichwort New Economy, gar nicht lange her, da schien der Nachfrage-Theoretiker John Maynard Keynes in die hintersten Winkel der Mottenkiste vergraben. Nun aber, in Zeiten der "Depression" und "Unterbeschäftigung" erweist er sich, nicht ganz unerwartet, wieder als "en vogue". Ganz egal, wie man sich zu Keynes' "Grand Theory" am Ende verhält, meint der Rezensent Hanno Beck, sie zu kennen, gehört nach wie vor zu den wirtschaftswissenschaftlichen Grundvoraussetzungen. Und zum "fundierten, leicht verständlichen Einstieg" in das Werk des Theoretikers tauge diese neue Monografie sehr gut. Zwar geht es, warnt Beck, nicht ohne Grafiken und Formeln ab - unüberwindliche Hindernisse stellten die aber auch für den Nicht-Experten keineswegs dar. Das Urteil fällt also rundum positiv aus: es handelt sich, findet der Rezensent, um eine "gescheite, kurzweilige Einführung".
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