Gerhard Henschel

Oma Jever

Roman
Cover: Oma Jever
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2026
ISBN 9783455021400
Gebunden, 320 Seiten, 23,00 EUR

Klappentext

Zwei Weltkriege, ab und zu Inflation, die erste Waschmaschine, die Mondlandung, die Geburt des Internets: Oma Jever, geboren 1906, gestorben 1996, hat einiges erlebt. Ihre überraschende und höchst unterhaltsame Lebensgeschichte ist zugleich die Geschichte eines gelinde gesagt ereignisreichen Jahrhunderts, in dem Oma Jever Kinder großzog, Enkel betreute, Gäste bewirtete, Krisen meisterte und dabei stets den Herd im Blick behielt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.07.2026

Andreas Platthaus kann sich noch gut an Ariel-Klementine erinnern. Das hilft beim Lesen von Gerhard Henschels Familienchronik, genauer, Porträt seiner Oma aus Jever. Der neue Roman über die nur leicht verklausulierte Großmutter des Autors zur Zeit des Zweiten Weltkrieges fügt sich laut Rezensent gut ein in Henschels autofiktionales Lebenswerk. Über die Oma weiß Platthaus als Henschel-Fan schon einiges. Dass Henschel ihre Haltung zum Nationalsozialismus kaum behandelt und die Oma von seiner Scharfzüngigkeit verschont, bedauert Platthaus merklich, zumal er Henschel ansonsten als akribischen Rechercheur kennt. Als Liebeserklärung an die Oma und das Glück der kleinen Dinge im kleinbürgerlichen Wirtschaftswunderland funktioniert das Buch laut Platthaus aber sehr gut.

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