Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 08.09.2008
Franziska Brüning begrüßt diese völlig überarbeitete Neuausgabe von Gerhard Botz' Buch über den "Nationalsozialismus in Wien", die zum siebzigsten Jahrestag des österreichischen "Anschlusses" an das Deutsche Reich erscheint. Sie schätzt die umfangreiche Arbeit als Standardwerk, mit dem Botz die Lebenslüge seiner Landsleute, die Österreicher seien "Hitlers erste Opfer" gewesen, in Frage gestellt habe. An der vorliegenden Neuausgabe hebt Brüning die neuen Erkenntnisse des Historikers zur "Wiener Tschechenfrage" hervor. Brüning attestiert dem Autor, mit seinem Werk abermals "verdrängte Wahrheiten" zutage zu fördern.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…