Otto ist ein richtiger kleiner Stubenhocker, am liebsten verkriecht er sich in sein Zimmer und hört Hörbücher. Daran kann auch das Wochenendhaus auf dem Land mit Slackline und Trampolin nichts ändern! Ein letzter Versuch seiner Eltern, Otto nach draußen zu bringen, ist ein Baumhaus zum Selberbauen. Doch was dann passiert, hätte sich selbst Otto nie und nimmer ausdenken können ... Der Bau des Baumhauses setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, an deren Ende nicht nur die Dorfbewohner und Ottos Eltern jede Menge Vorurteile sausen lassen, sondern Otto endlich blutige Knie und einen echten Freund hat.Eine leichtfüßig und warm erzählte Sommergeschichte, für alle kleinen und großen Stubenhocker und Naturkinder sowieso.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.05.2020
Fridtjof Küchemann scheint ganz verzaubert von Gerda Raidts Kinderbuch, in dem ein überbehüteter Junge sich so gut es geht emanzipiert - und sei es nur im heimischen Baumhaus. Die Penetranz und den Aktionismus der Eltern, die ihr Kind "Butterherzchen" und "Zimtsternchen" nennen, kommt für Küchemann gut 'rüber, ebenso die Fantasie des Kindes. Dass die Illustratorin Raidt hier erstmals auch selber erzählt, scheint den Rezensenten zu überzeugen. Die illustrative Rahmung des Textes auf Doppelseiten findet er wunderschön.
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