Nora will in jedem Fall mit den Jägern losziehen, denn sie will den Großen Bären finden, von dem alle im Dorf an langen Winterabenden flüsternd erzählen. Die beste Bärenjägerin will sie werden. Zu klein soll sie sein? Keinesfalls, findet Nora. Und dann ist er da - der Große Bär - und alles kommt ganz anders. 1989 erschien "Nora und der Große Bär" erstmalig. Ute Krause hat das Buch vollständig neu illustriert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.11.2021
Rezensent Tilman Spreckelsen hält die Neuillustration des Bilderbuchklassikers von Ute Krause aus dem Jahr 1989 für gelungen. Die Schwächung der Kontraste und die weicheren Konturen scheinen ihm gut zu den in der Geschichte verschwimmenden Grenzen zwischen Mythos, Fabelwesen und Realität zu passen. Ob es den Bär im Wald, den Nora jagen will, wirklich gibt, die Frage stellt sich Spreckelsen jedenfalls gar nicht. Bedeutsamer findet er ohnehin Noras Traum von der Jagd und ihre ernsten Vorbereitungen.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…