Vor fünf Jahren ist Juri nach Deutschland gekommen. Inzwischen ist er elf und vieles ist anders geworden. Aber mit Aljoscha, Alexej und Larissa, seinen Freunden in der Klinkerstraße, fühlt Juri sich wohl. Als sein Vater sich in Martha verliebt und sie weit weg in eine andere Stadt ziehen, bedeutet das für Juri, wieder Abschied nehmen zu müssen, wieder neu anzufangen. Plötzlich hat Juri eine neue Familie mit einer großen Schwester und muss sich in der neuen Schule zurecht finden, was ihm nicht leicht fällt. Zumal es in der kleinen Stadt keine anderen Russen gibt. Aber es ist Winter, so ein richtig kalter mit viel Schnee, wie Juri ihn liebt. Und da ist der Wald und da sind Spuren im Schnee, Spuren von einem Tier, die Juri nachts entdeckt. Und ein Schatten, der vorbeihuscht. Ein Hund? Oder etwa ein Wolf? Aber Wölfe gibt es in dieser Gegend doch gar nicht. Also ist es vielleicht doch nur die Katze, die Nora, einem Mädchen aus seiner Klasse, entlaufen ist. Als Juri sich traut, ihr davon zu erzählen, machen sie sich zusammen auf die Suche, die sie bis zu dem kleinen, tief im Wald verborgenen See führt ...
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…