Vor fünf Jahren ist Juri nach Deutschland gekommen. Inzwischen ist er elf und vieles ist anders geworden. Aber mit Aljoscha, Alexej und Larissa, seinen Freunden in der Klinkerstraße, fühlt Juri sich wohl. Als sein Vater sich in Martha verliebt und sie weit weg in eine andere Stadt ziehen, bedeutet das für Juri, wieder Abschied nehmen zu müssen, wieder neu anzufangen. Plötzlich hat Juri eine neue Familie mit einer großen Schwester und muss sich in der neuen Schule zurecht finden, was ihm nicht leicht fällt. Zumal es in der kleinen Stadt keine anderen Russen gibt. Aber es ist Winter, so ein richtig kalter mit viel Schnee, wie Juri ihn liebt. Und da ist der Wald und da sind Spuren im Schnee, Spuren von einem Tier, die Juri nachts entdeckt. Und ein Schatten, der vorbeihuscht. Ein Hund? Oder etwa ein Wolf? Aber Wölfe gibt es in dieser Gegend doch gar nicht. Also ist es vielleicht doch nur die Katze, die Nora, einem Mädchen aus seiner Klasse, entlaufen ist. Als Juri sich traut, ihr davon zu erzählen, machen sie sich zusammen auf die Suche, die sie bis zu dem kleinen, tief im Wald verborgenen See führt ...
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