Peter Baaks trifft auf seiner Reise die junge 22jährige Malerin Johanna. Eine wundersam, skurrile Geschichte beginnt?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.12.2011
"Getrieben" ist das Wort, das Wiebke Porombka am Besten zu passen scheint für diese Prosa. Gerald Uhlig-Romeros Roman, meint die Rezensentin, erzählt auch von der rätselhaften Stoffwechselkrankeit seines Autors und der möglicherweise daraus gespeisten Erkenntnis über die Abwesenheit von Sinn und die Bedeutung des Zufalls. Was der Held des Buches in einem Zugabteil erlebt, beschreitet laut Porombka die Pfade deutscher Schauerromantik und spricht zugleich immerzu von der Kontingenz alles Seienden. Die von Porombka mit Erstaunen konstatierte Wucht des Textes und der für die Rezensentin mitunter schwer zu ertragende sprachliche wie inhaltliche Kontrollverlust scheinen einander zu bedingen.
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