Aus dem Englischen von Hans W. Schwarz. Der Nordwesten Wyomings ist die einsamste Ecke der USA - Wildnis pur, sollte man meinen, da dort der Yellowstone Nationalpark umgeben ist von weiteren Schutzgebieten. Doch Gary Ferguson, der einen Sommer als Park Ranger in einer abgelegenen Hütte verbringt, merkt verblüfft, dass die Menschen selbst hier häufiger anzutreffen sind als Adler und Wildgans, Wolf und Grizzly. Mehr noch: Die Wildnis zieht sie geradezu an und wird so zu einem Spiegel der amerikanischen Gesellschaft. So findet Ferguson sich unversehens in den Kampf der hoffnunglos unterlegenen Park Ranger gegen Möchtegern-Cowboys und Wildnis-Geschäftemacher verstrickt, die sich einen Teufel um die Regeln scheren. Ein Insider-Bericht, der nie sein eigentliches Thema aus den Augen verliert: die Faszination der wilden Natur.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…