Friedrich Kröhnke

Wie in schönen Filmen

Roman
Cover: Wie in schönen Filmen
Ammann Verlag, Zürich 2008
ISBN 9783250601142
Gebunden, 156 Seiten, 17,90 EUR

Klappentext

Das Leben einer Frau namens Helen Herford, Jahrgang 1957. Ihr Weg führt sie vom Rand der Großstädte Nordrhein-Westfalens in die Welt, die für sie zuletzt Berlin und Estland heißt. Eine Frau, generationstypisch und höchst ungewöhnlich zugleich: typisch die Träume, Illusionen, Verletzungen, Aufbrüche ungewöhnlich Tapferkeit, Warmherzigkeit, Intelligenz und ihre lebenslange Verbindung mit einem Mann, der eigene Wege geht, sie wohnt noch nicht einmal mit ihm zusammen. Aber sie reisen miteinander!

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 24.05.2008

Berührt zeigt sich Andrea Lüthi von Friedrich Kröhnkes "melancholischem und dennoch leichtem" Roman "Wie in schönen Filmen". Im Mittelpunkt sieht sie die Beziehung zwischen Friz und Helen, die eine außergewöhnliche Freundschaft verbindet, die viel gereist sind und Filme und Bücher lieben. In "stark bildhaften" Rückblenden erzähle der Autor von Helens Leben mit Janis Joplin, Kommunen, Friedensbewegungen, Erinnerungen an die Reisen mit Friz. Lüthi findet eine Menge Anspielungen und Zitate aus Literatur und Film, die viel über die Protagonisten erahnen lassen. Sie schätzt die Art, wie dieser Roman erzählt wird, in knappen, aber sehr dichten Episoden. "Am Ende bleibt eine unbestimmte Sehnsucht zurück", findet die Rezensentin.
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