Friedrich Glauser

Studer ermittelt

Sämtliche Kriminalromane in einem Band
Cover: Studer ermittelt
Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2009
ISBN 9783861508922
Kartoniert, 1108 Seiten, 7,99 EUR

Klappentext

Wachtmeister Studer / Die Fieberkurve / Matto regiert / Der Chinese / Krock & Co. / Der Tee der drei alten Damen. Einmal im Jahr vergibt das Syndikat, die Vereinigung der deutschsprachigen Krimiautoren, den Oscar für die Spitzenleistung literarischer Strafverfolgung: den "Glauser". Denn Krimischreiber wissen, was sie diesem Autor zu verdanken haben. Am Anfang des modernen Kriminalromans stand Friedrich Glauser. Dabei ist der landständig schlicht auftretende Wachtmeister von der Berner Kantonspolizei alles andere als ein Superheld. Studer, den sogar die Sträflinge mit "Eh, der Studer!" begrüßen, liebt den Kaffee Kirsch, dampft seine Brissago mit Hingabe und hofft auf bessere Zeiten. Denn einst traf ihn die Rache der Schönen und (Einfluss-)Reichen, denen er mit seinen Ermittlungen allzusehr auf die Füße trat. Also muss er wieder als einfacher Fahnder von vorne anfangen und bekommt nur noch die besonders kratzigen Fälle. Die löst er mit Hartnäckigkeit, genauer Beobachtungsgabe und feiner Menschenkenntnis.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.07.2009

Anlässlich gesammelten Studer-Werke ruft uns Gisa Funck noch einmal den genialen Autor und Schwerenöter Friedrich Glauser in Erinnerung. Was für Glauser einst Fingerübungen waren, erhebt Funck enthusiastisch zum Meilenstein der Kriminalliteratur. Dafür stehen für sie die genreuntypischen offenen Enden der Studer-Geschichten, die dem Leser im investigativen Verlauf keine heile Welt wiederherstellen, sondern soziale Atmosphäre vermitteln, und eine Hauptfigur, die mit ihrer augenscheinlichen Fehlbarkeit als erster moderner Ermittler auftritt. Für Funck eine beruhigend beunruhigende Lektüre.