"Der einsame Engel" ist ein Krimi über das Fremdsein in der Liebe und im Leben an sich. Im Mittelpunkt steht ein Geschäftsmann, der unversehens verschwindet. Bei seinen Ermittlungen stößt Süden auf Hinweise, dass der Verschollene Affären mit Frauen jeden Alters hatte - und dabei doch immer einsam blieb.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.06.2016
Florian Welle freut sich über Friedrich Anis inzwischen zwanzigsten Kriminalroman um den Ermittler Tabor Süden. Der Kritiker liest diesen Fall auch als Fortsetzung des Vorgängers "M", amüsiert sich gelegentlich über die kleinen boshaften Spitzen gegen München, lobt aber insbesondere die typischen "Ani-Worte und Sätze", diesen traurig-stillen Roman ausmachen. Den ein oder anderen Manierismus verzeiht der Rezensent dem Autor gern.
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