Frida Kahlo, Nickolas Muray

Ich werde Dich nie vergessen

Frida Kahlo und Nickolas Muray: unveröffentlichte Fotografien und Briefe
Cover: Ich werde Dich nie vergessen
Schirmer und Mosel Verlag, München 2004
ISBN 9783829601207
Gebunden, 128 Seiten, 39,80 EUR

Klappentext

Mit 91 teils farbigen Abbildungen. Herausgegeben von Salomon Grimberg. Im Herbst 1938 reist Frida Kahlo (1907-1954) nach New York. Anlass ist ihre erste Einzelausstellung in der Galerie Julien Levy, die ein großer, auch finanzieller Erfolg wird. In New York trifft sie den Fotografen Nickolas Muray (1892-1965) wieder, den sie bereits in Mexiko kennengelernt hatte, und eine leidenschaftliche Affaire beginnt.
Muray, in Ungarn geboren, war 1913 in die USA ausgewandert und hatte 1921 sein eigenes Studio in Greenwich Village eröffnet. 1938 war er längst ein erfolgreicher Mode- und Werbefotograf und vor allem berühmt für seine Prominentenporträts. Von Fred Astaire, Marlene Dietrich und Scott Fitzgerald bis zu George Bernard Shaw, Roosevelt und Claude Monet reicht die Liste der Celebrities, die ihm Modell saßen.
Seiner Affäre mit Frida verdanken wir einige der schönsten Porträts der Künstlerin, darunter vorrangig Farbaufnahmen. Muray, der seit seiner Jugend mit Farbe experimentierte, hätte sich kaum ein farbenprächtigeres - und attraktiveres - Modell als Frida Kahlo wünschen können. Unser Band versammelt eine Auswahl dieser bisher weitestgehend unpublizierten Bilder. Die Auswahl wird begleitet von Auszügen aus dem Briefwechsel Kahlo/Muray und einem Text von Salomon Grimberg.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 08.10.2004

Der Rezensent mit dem Kürzel "c.d." ist begeistert von diesem "großartigen Bildband" über Frida Kahlo. Er präsentiert erstmals veröffentlichte Porträts, die ihr langjähriger Geliebter, der New Yorker Porträtfotograf Nickolas Muray, von der mexikanischen Künstlerin gemacht hat. Den Rezensenten erinnern die Fotos an Kahlos Gemälde, weil sie ähnlich gelungen und "eindrucksvoll inszeniert sind": "Immer ist ihre Performance ein subtiles Spiel aus Verhüllung und Zur-Schau-Stellung, aus Verletzlichkeit und Trotz". Abgerundet zur "grandiosen Kollektion" wird der Band durch den ebenfalls dokumentierten Briefwechsel zwischen den beiden Künstlern.
Lesen Sie die Rezension bei buecher.de