Frederic Beigbeder

Endlos leben

Roman
Cover: Endlos leben
Piper Verlag, München 2018
ISBN 9783492059237
Gebunden, 352 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Aus dem Französischen von Julia Schoch. "Papa, ich möchte nicht, dass du stirbst." Dieser Satz seiner Tochter und die Feststellung, dass seine Attraktivität schwindet, führt den fünfzigjährigen Erzähler zu der Erkenntnis: Sein Körper verfällt und steht in keinem Verhältnis zu seiner geistigen Kraft. Ein uraltes Problem, analysiert er. Hat die Menschheit einen größeren Feind als den natürlichen Tod? Faust schloss damals einen Pakt mit dem Teufel, um ihm zu entgehen. Heute beschäftigen sich Genetiker und Mediziner mit der Unsterblichkeit. Wie weit entfernt liegt dieses Ziel? In Reichweite des Erzählers? Zusammen mit seiner Tochter begibt sich Beigbeder auf eine Reise und lotet mit Experten humorvoll, klug und sehr persönlich die Frage nach der ewigen Jugend aus.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.10.2018

Rezensent Niklas Bender zeigt sich einigermaßen unberührt von Frederic Beigbeders Sorgen ums Alter und den körperlichen Verfall. Wenn der Autor einen Namensvetter, einen alternden Fernsehmoderator, auf die Suche nach ewiger Jugend schickt, erkennt Bender zwar die Fähigkeit des Autors, in die Zukunft zu schauen, allerdings bleiben ihm Beigbeder und sein Held dem Thema Selbstoptimierung und seines dystopischen Potenzials gegenüber allzu unentschieden. Die Reihung von Gags und Pointen allein genügt Bender auf die Länge des Romans nicht. Etwas mehr Handlung statt bloß amüsanter Plauderei über ein aktuelles Thema wäre nett gewesen, meint er.
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