Mit Fotos, Zeichnungen und Vignetten, 16 farbigen Bildtafeln und 1 farbigen Karte. In Deutschland weiß man wenig über das Land am Schwarzen Meer, das frühere Kolchis, in dem einst Stalin geboren wurde. Doch es gibt viel zu entdecken: Literatur und Kunst haben eine lange und reiche Tradition, die Sprache ist poetisch und kraftvoll, die Landschaft beeindruckend. Georgien ist eine Lesereise wert. Fried Nielsen war lange als Diplomat in Tiflis tätig. In dieser Zeit begegnete er berühmten Zeitgenossen wie Eduard Schewardnadse, entdeckte für sich die Historie des Landes und machte zahlreiche Reisen durch Georgien. Er verliebte sich dabei in Land und Leute. Sein bibliophiles Buch über Georgien ist der Ausdruck dieser Liebe, es stürzt sich lustvoll in die Verästelungen der georgischen Geschichte und zeichnet sympathisierend das Porträt des heutigen Georgiens.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 19.05.2001
In einer knappen Besprechung betont der mit "mes." zeichnende Rezensent das Defizit an Büchern über die Länder am Kaukasus, weshalb er diesen Band über Georgien sehr begrüßt. Er lobt den Autor, der bis vor kurzem stellvertretender Botschafter in Tiflis war, für die vielfältigen Informationen, die er dem Leser bietet und bescheinigt dem Buch, "flott" geschrieben zu sein. Allerdings, so "mes", solle man von einem Diplomaten nicht notwendigerweise erwarten, dass er auch Schriftsteller sei und unter diesen Umständen mitunter über "Schreibstil und Wortwahl" Nielsens freundlich hinwegsehen.
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