Die Insel des Lichtes ist reich an Geschichten - ob es Griechen, Römer, Karthager, Normannen oder Araber waren, die um den Besitz der Insel stritten, sie alle hinterließen ihr architektonisches Erbe, das Sizilien an der einstigen Grenze zwischen Morgen- und Abendland zu dieser einmaligen Insel macht. Franziska Wolffheim besteigt den Ätna, durchstreift die Städte, Dörfer und Märkte, mal in Begleitung eines Priesters, mal mit der Königin der Marzipankekse...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.06.2003
Nicht gerade begeistert ist der Rezensent mit dem Kürzel "üte" von diesem Buch über Sizilien, weil es wenig Neues, Unerwartetes vermittele, nur die "übliche Italien-Folklore". Der "Plauderton" der Autorin geht ihm auf die Nerven. Am Ende spricht er aber doch zähneknirschend eine Empfehlung aus, gibt es doch einige "originelle Beschreibungen" und "präzise Naturbeobachtungen" und zwei Kapitel, die dem Rezensenten Spaß gemacht haben: die "Begegnung mit der jungen sizilianischen Schriftstellerin Lara Cardella" und das "Kapitel über sizilianische Gastfreundschaft".
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…