Kasper König ist einer der international profiliertesten zeitgenössichen Ausstellungsmacher und Role Model ganzer Generationen junger KuratorInnen Dieses Buch verfolgt das Ziel, seine kuratorischen Denkwege vorzustellen. Es beschreibt die politischen, kulturellen und kuratorischen Kontexte und Konstellationen, präsentiert alle wichtigen Ausstellungen, wie Westkunst, von hier aus, Skulptur Projekte Münster, sowie seine Arbeitsstationen, A37 90 89, Städelschule/Portikus, Museum Ludwig, und gibt Einblicke in deren Rezeption und Wirkung. Der Ausstellungsmacher wird nicht mehr durch seine Bindung an ein spezifisches Medium definiert, sondern er verfügt über ein Repertoire von Verfahrensweisen, die sich in unterschiedlichen Medien realisieren lassen. König hat die Basis für intermediale Arbeitsformen geschaffen, die nicht an den spezifischen Eigenschaften eines Mediums, sondern an übergreifenden Prinzipien interessiert ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.09.2016
Allzu viel Neues über Kasper König erfährt Georg Imdahl in dem von Florian Waldvogel herausgegebenen Band nicht. Denn vieles, was der Kurator hier in Gesprächen mit seinem früheren Assistenten offenbart, kennt der Kritiker bereits aus verschiedenen Interviews, auch wenn ihn Königs "schnoddriger Humor" und sein Selbstbewusstsein immer wieder aufs Neue faszinieren. Leider muss der Rezensent auch gestehen, dass ihm Waldvogel nicht sonderlich viel Interessantes bei seinem chronologischen Rundgang durch die Ausstellungen der Ära Königs vermitteln kann: Zitate aus dem "üblichen" Katalogmaterial mit Einführungen und Selbsterläuterungen entdeckt Imdahl hier mehr als genug, fachkritische Rezensionen vermisst er in dieser Studie hingegen. Darüber hinaus hätte der Kritiker gern etwas über Königs Wirkung auf Künstler erfahren.
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