Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.09.2001
"Keiner kennt sich so recht aus, weder Autor noch Lektor noch Kulturbeamter, aber alle halten zusammen und helfen einander." Oder: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Nach Meinung des Rezensenten Manfred Papst ein weiteres überflüssiges Buch zum Thema egomaner Nabelschau oder Wie sehe ich die Welt? Ein junger Schwuler, der für Literatur und E-Musik, insbesondere für den Interpreten Fischer-Dieskau, schwärmt, berichte uns tagebuch- bzw. collagenartig in einem schmalen Bändchen über sich, seine Meinungen, Eindrücke und Befindlichkeiten.
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