Ernst Cassirer

Aufsätze und kleine Schriften 1932-1935

Gesammelte Werke. Hamburger Ausgabe, Band 18
Felix Meiner Verlag, Hamburg 2004
ISBN 9783787314188
Gebunden, 490 Seiten, 92,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Birgit Recki. Bearbeitet von Ralf Becker. Inhalt: Aufsätze und Abhandlungen: Das Problem Jean-Jacques Rousseau; Die Antike und die Entstehung der exakten Wissenschaft; Die Sprache und der Aufbau der Gegenstandswelt; Goethes Idee der Bildung und Erziehung; Psychologie und Philosophie; Shaftesbury und die Renaissance des Platonismus in England; Spinozas Stellung in der allgemeinen Geistesgeschichte; Vom Wesen und Werden des Naturrechts; Henri Bergsons Ethik und Religionsphilosophie; Hermann Cohens Philosophie der Religion und ihr Verhältnis zum Judentum; Le langage et la construction du monde des objets; L?unite dans l??uvre de J.-J. Rousseau; Schiller und Shaftesbury. Goethe und die Geschichtliche Welt. Drei Aufsätze. Goethe und die geschichtliche Welt; Goethe und das 18. Jahrhundert; Goethe und Platon. Rezensionen und kleine Schriften. Der Naturforscher Goethe; Kant; Lieber Bruno; Leibniz; Bernhard Groethuysen, Philosophische Anthropologie; John Henry Muirhead, The Platonic Tradition in Anglo-Saxon Philosophy. Editorischer Bericht; Abkürzungen; Register.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 25.10.2004

Als "meisterhafte Proben philosophischer Lesekunst" preist Rezensent Ralf Konersmann die in den aktuellen Bänden der Werkausgabe versammelten Studien Ernst Cassirers zu Leibniz und Descartes, zu Lessing und Mendelssohn, zu Shaftesbury und Rousseau. Konersmann hebt hervor, dass für Cassirer Text- und Weltverstehen in eins fielen. Cassirer habe die Texte der philosophischen Bibliothek nicht als fachwissenschaftliches Material, sondern als "Zeugnisse der menschlichen Vernunft" betrachtet. Konersmann charakterisiert Cassirers Vorgehen als -"dialogisches Interpretieren", bei dem es darum gehe Bekanntes mit Fremdem zu konfrontieren, es an ihm zu erproben und nötigenfalls richtig zu stellen. Cassirers Lektüre sei niemals bloß philologisch. Fazit des Rezensenten: "In Cassirers Lektüren kann man das Denken dabei beobachten, wie es sich über sich selbst aufklärt."
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