Spätsommer 1970. In einem Gartenrestaurant eines Landstädtchens musizieren Fahrende. Beda und seine Kollegen sind bezaubert von der jungen Akkordeonistin. Sie scheint Beda zu kennen und fordert ihn zum Tanz auf. Ihr rätselhaftes Wesen, ihre verschlüsselten Fragen und ihre Anspielungen irritieren ihn. Sie rühren an etwas, das tief in seinem Unterbewusstsein schlummert. Und plötzlich ist da eine unerklärbare Angst, verfolgt zu werden...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.12.2006
Eine "echte Entdeckung" sieht Beatrice Eichmann-Leutenegger in diesem Romanerstling von Erhard Stocker. Die Geschichte um versäumtes Liebesglück und langjähriges Schweigen hat sie sichtlich berührt. Beeindruckt hat sie die ausgefeilte Komposition des Kurzromans. Alles sei aufeinander zugeordnet und gehorche einer geheimen Regie. Lobend äußert sie sich auch über die anschauliche Sprache, die "präzis das Detail" erfasse und zugleich den "magischen Glanz" wahre.
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