Herausgegeben von Hans-Josef Klauck, Bernard McGinn, Paul Mendes-Flohr. Unter Mitarbeit von Choon-Leong Seow, Hermann Spieckermann, Barry Dov Walfish und Eric J. Ziolkowski. 1224 Spalten. The Encyclopedia of the Bible and Its Reception (EBR) pursues a twofold task. Firstly, it comprehensively renders the current state of knowledge on the origins and development of the Bible according to its different canonic forms in Judaism and Christianity. Secondly, it documents the history of the Bible's reception, not only in the Christian churches and the Jewish Diaspora, but also in literature, art, music, and film, as well as Islam and other religious traditions and current religious movements.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 06.10.2009
Als "monumental" würdigt Rezensent Bernhard Lang die auf dreißig Bände angelegte "Encyclopedia of the Bible and its Reception", von der die ersten beiden von Hans-Josef Klauck, Bernard McGinn und anderen herausgegebenen Bände nun vorliegen. Besonders reizvoll findet er die Verbindung von Bibellexikon und Rezeptionsgeschichte, scheinen ihm biblische Rezeptionsgeschichten bislang doch eher Mangelware zu sein. In vorliegendem Werk kann man zu seiner Freude nun alles zum Beispiel über Adam und Eva finden, etwa was das antike Judentum über die beiden dachte, aber auch wie sie in Kunst, Literatur und Film verarbeitet wurden. Nicht immer allerdings findet Lang die Behandlung der Themen erschöpfend. Sogar Lücken muss er konstatieren. Er führt dies vor allem darauf zurück, dass es auf diesem Gebiet bisher kaum Vorarbeiten gibt, da die Theologie dazu tendiere, die Rezeptionsgeschichte der Bibel Fächern wie der Literaturwissenschaft und der Kunstgeschichte zu überlassen, diese aber meinten, die Theologie kümmere sich darum. Daher kommt Lang zu dem Schluss, dass die Autoren des vorliegenden Werks sich oft in einem "unerforschten Niemandsland" bewegen müssen. Die Bedeutung der Enzyklopädie sieht er insbesondere in der Verkleinerung dieses Niemandslands. "Ein wichtiges Werk also", resümiert der Rezensent, "dessen erste zwei Bände zwar das Versprechen des Titels nicht immer ganz einlösen, das sich aber bald als unentbehrlich herausstellen wird."
Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…