Ella Frances Sanders

Lost in Translation

Unübersetzbare Wörter aus der ganzen Welt
Cover: Lost in Translation
DuMont Verlag, Köln 2017
ISBN 9783832198497
Gebunden, 112 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Marion Herbert. Wussten Sie, dass die Japaner ein Wort dafür haben, wie das Sonnenlicht durch die Blätter der Bäume schimmert? Oder dass es im Finnischen einen Ausdruck für die Entfernung gibt, die ein Rentier bequem zurücklegen kann, bevor es eine Pause braucht? Ella Frances Sanders hat auf ihren Stationen in der ganzen Welt ein Sammelsurium an unübersetzbaren Begriffen zusammengestellt. Und daraus ein liebevoll illustriertes Wörterbuch sprachlicher Spezialitäten gestaltet. Über fünfzig Einträge ermöglichen einen Einblick in die einzigartigen Kulturen verschiedenster Länder: Nur in Brasilien existiert eine Vokabel für das zärtliche Streichen durch das Haar eines geliebten Menschen. Und nur auf Gälisch gibt es ein Wort, das dieses eigenartige Kribbeln auf der Oberlippe beschreibt, bevor man einen Schluck Whisky nimmt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.09.2017

Andreas Rossmann hat mit dem schmalen Band von Ella Frances Sanders ein Poesiealbum der anderen Art gelesen. Wenn die Autorin unübersetzbare Wörter aus dem Malaiischen, dem Finnischen oder dem Tulu sammelt, sämtlich Raritäten, wie Rossmann findet, und sie knapp umschreibt und bebildert, lernt der Rezensent fremde Kulturkreise kennen, denkt über die Adoption mancher Wörter nach und lässt seiner Fantasie freien Lauf. Im übrigen ist er "commuovere" (ital. für "vollkommen ergriffen") von dem Buch.
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