Hanna ist hin- und hergerissen: Einerseits findet sie diesen Steffen, den allen nur Cool nennen, ganz toll, andererseits stört er ständig den Unterricht, piesackt die Mädchen und macht Schwächeren das Leben zur Hölle. Was geht nur in diesem Jungen vor? Mama meint, man muss Mitleid mit Steffen haben, aber das sieht Hanna ganz anders.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999
Zöller schildert die Hilflosigkeit, die die Klasse und Lehrerin angesichts des Klassen-Kings empfinden, vor dem alle kuschen und der alle im Griff hat. Der Rezensent Helmut Martin-Jung hebt besonders hervor, welche Möglichkeiten die Schülerin Hannah und ihre Klasse durchspielen, um diesen "Coolman" ein Kontra zu geben. Das fängt damit an, dass man sich beispielsweise auch mal trauen könnte, einfach "nein" zu sagen. Zöller deute aber auch die Hin- und Hergerissenheit Hannahs zwischen Hass, Mitleid und Sympathie mit dem Klassen-King an, der - wie die Autorin andeute - unter einem Mangel an Zuwendung seitens der Eltern zu leiden hat.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…