Radikal und schonungslos, ohne Rücksicht auf herrschende Meinungen und mit spitzer Feder handelt Iris von Roten die Ungleichheit der Frauen ab. Sie spricht einer radikal egalitären Position das Wort und lehnt die seit 1890 von breiten Teilen der Frauenbewegung vertretene "égalité dans la difference" grundsätzlich ab. Sie begnügt sich nicht mit der rechtlichen und wirtschaftlichen Unterordnung, sondern greift ebenso unerschrocken das Tabu-Thema Sexualität auf und hinterfragt die einseitige Zuständigkeit der Frau für die Hausarbeit und die Überhöhung der Mutterschaft.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich…