In Deutschland wird heftig diskutiert: über Frauenquote, Krippenplätze, Sexismus, über die Gleichstellung von Mann und Frau. Der eigentliche Skandal ist aber, dass diejenigen, die zu Hause bleiben und unsere Kinder erziehen, die Dummen sind. Warum eigentlich? Es ist doch das gute Recht jeder Frau, ihr Leben so zu leben, wie es sie glücklich macht. War der Feminismus nicht einst genau dafür eingetreten? Auf dem Weg der gleichen Rechte ist etwas verlorengegangen. Nämlich die Freude, einfach Frau zu sein. Dieses Buch ist eine Ermutigung für alle Frauen, die es gerne sind, es zeigen und das auch nicht ständig rechtfertigen müssen. Für Mütter, die gerne Mütter sind und die berufliche Laufbahn hinten anstellen. Sie alle haben in Deutschland keine echte Lobby. Es ist höchste Zeit, gegen den Gleichheitswahn aufzustehen.
Bestsellerwürden wünscht Alexander Wallasch dem Buch der bekennenden Hausfrau und resoluten Vierfachmutter Birgit Kelle. Überfällig ist laut Rezensent die Übernahme der Familiendebatte um Mutterschaft, staatliche Betreuung und Väterrolle durch die flott denkende und schreibende Autorin. Warum? Um der Vitalität wegen, meint Wallasch, aber auch der klugen Argumentation, der akkuraten Zitierweise und der verständlichen Schreibe der Autorin. Allerdings gibt der Rezensent auch zu bedenken: Derart konservative Gesinnung wird durch all das nicht moderner. Das Abtreibungskapitel im Buch rät uns Wallsch besser gleich zu überblättern, da geht der "flapsig-katholische" Furor mit der Autorin durch.
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