Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf. Mit Zeichnungen von Philip Hopman. Auf einmal steht er da, mitten im Sommer. Ein schneeweißer Hund. Ein Gespensterhund, meint Kix, denn genau so schnell wie er aufgetaucht ist, ist er auch verschwunden. Aber der Hund kommt wieder. Er heißt Sam, sagt seine Schwester Emilia, und Kix und ihr ist klar: Sie wollen Sam behalten. Aber so einfach ist das nicht, denn eigentlich gehört Sam den mürrischen Nachbarn, und die wollen ihn nicht hergeben. Und obwohl Sam offenbar bei Kix, Emilia und ihrer Familie bleiben will, holen ihn seine alten Besitzer eines Nachts zurück. Also schleicht Kix sich im Schlafanzug und in Pantoffeln hinterher. Aber da steht jemand in der Dunkelheit und beobachtet ihn.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 08.10.2013
"Kinderbücher brauchen ein Happy End", findet Rezensentin Hilde Elisabeth Menzel und ist deshalb entzückt von Edward van de Vendels Buch über den kleinen weißen Hund Sam, den die beiden Kinder Kix und Emilia vor seinem bösen Besitzer retten. Feinfühlig verstehe es van de Vendel, den richtigen Ton für Kinder zu treffen, lobt sie und schließt die Übersetzung mit ein.
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