Aus dem Spanischen von Kirsten Brandt. Im Barcelona der 1980er Jahre lässt eine obskure Clique alter Männer ein Model verschwinden und versucht den Mord einem Damenfrisör anzuhängen. Der beginnt zu ermitteln und entdeckt eine weitverzweigte Verschwörung von Unternehmern, die die wirtschaftliche Öffnung des Landes verhindern wollen, um ihre zwielichtigen Geschäfte zu schützen. Offenbar wusste die junge Frau zu viel.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.08.2017
In Eduardo Mendozas neuem Roman "Das dunkle Ende des Laufstegs" darf der Friseur noch mal ran, der in einem früheren Buch schon Kanzlerin Merkel vor einem Attentat rettete, verrät Ralph Hammerthaler. Diesmal gilt es einen Mord aufzuklären, zweimal, im Abstand von dreißig Jahren, weil sich die erste Lösung als Scheinlösung herausstellt, erklärt der Rezensent. Wie gewohnt lässt Mendoza alle Wahrscheinlichkeiten links liegen und erzählt munter drauf los, und obwohl das Ergebnis manchmal ziemlich abstrus ist, funktioniert das Buch und ist lustig, spannend und überraschend, lobt Hammerthaler.
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