Waren - vor allem Markenartikel - sprechen. Sie erzählen uns etwas von den Wünschen und 'Errungenschaften', dem Lebensgefühl einer Zeit. Diese reich illustrierte Konsumgeschichte zeichnet die großen Bewegungen vom Nachholkonsum der frühen fünfziger Jahre bis zum postmodernen Kult- und Erlebniskonsum der achtziger und neunziger Jahre nach und verdichtet sich so zu einer beeindruckenden Retrospektive.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.05.2003
Leider beschränkt sich Susanne Ostwald in ihrer Rezension dieses Bandes des Kulturwissenschaftlers Dirk Schindelbeck darauf, die "deutsche Konsumgeschichte" im Wesentlichen nachzuerzählen. Von den Anfängen der Werbung in den zwanziger Jahren geht es über die amerikanischen Einflüsse seit der Nachkriegszeit bis heute, wobei auch die Konsumgeschichte der DDR in einem eigenen Kapitel abgehandelt würde. Über das Inhaltliche hinaus erfährt man in dieser Rezension allerdings nicht viel über diesen Band, abgesehen davon, dass Schindelbeck diese Geschichte anhand einzelner Produkte und Werbekampagnen nachzeichne und das ganze mit "amüsanten Anekdoten" würze.
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