Dieter Hoffmann-Axthelm

Osten Westen Mitte

Spaziergänge eines Planers durch das neuere Berlin
Cover: Osten Westen Mitte
Edition FotoTapeta, Berlin 2012
ISBN 9783940524140
Gebunden, 157 Seiten, 12,80 EUR

Klappentext

Ein Buch über Berlin, als gäbe es nicht genug Und dazu noch Spaziergänge, als gäbe es nicht Franz Hessel, den Flaneur in Berlin. Aber Dieter Hoffmann-Axthelm ist kein Flaneur er ist Stadtplaner und Architektur-Kritiker, und mit diesem Rüstzeug schärft er auf seinen Rundgängen durch die Stadt den Blick des Lesers auf dieses neue Berlin, in dem sich das alte Berlin überraschend kräftig wieder durchsetzt, so es auch nur die kleinste Chance hat. Eine Bestandsaufnahme gut zwanzig Jahre, nachdem die Mauer verschwunden ist: Wie wächst die Stadt zusammen, wo sind die Brüche, wie wird gebaut, wie zeigt sich die Republik in ihren Bauten? Wo haben die Stadtplaner versagt, wo es richtig gemacht? Ein Buch für Berliner, Neuberliner und Berlin-Besucher.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 02.07.2012

Eine große Liebeserklärung an Berlin erkennt Rezensent Michael Mönninger in diesen Betrachtungen des Architekturkritikers Dieter Hoffmann-Axthelm, der auf die Stadt mit dem genießenden Blick des Flaneurs wie auch dem kritischen des Stadtplaners blickt. Mönninger registriert, dass Hoffmann-Axthelm auf die "Savonarola-mäßige Schärfe" früherer Schriften verzichtet und statt dessen sein Augenmerk auf positive Entwicklungen richtet. Der Autor geißelt also nicht nur die Autoschneisen und Riesenblöcke des Potsdamer Platzes, wie Mönninger informiert, sondern feiert auch die wiedergefundene Lebendigkeit von Prenzlauer Berg und Friedrichshain, die "Maßstäblichkeit" als Garanten guter Stadtplanung und sogar die Friedrichstraße trotz einigen "fehlgeleiteten Bankenkapitals".
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